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Donnerstag, 30. Juni 2016

Samuel testet: Der nosiboo Nasensauger unter der Lupe.

Ein verschnupftes Baby und Kleinkind ist leider keine Seltenheit. Und schon gar nicht bei so einem miserablen Sommer wie in diesem Jahr, der bislang mit Temperaturschwankungen und Regen protzte. Wenn alles vor Viren nur so kreucht und fleucht sind die Kleinen ständig krank. Husten ist, genau wie eine laufende Nase oft ein ständiger Begleiter im Alltag.
Problematisch ist diese Tatsache vor allem, weil Kinder bis zum dritten Lebensjahr hauptsächlich Nasenatmer sind und Babys sogar bis zum sechsten Lebensmonat quasi ausschließlich durch die Nase atmen. Ist diese verstopft, ist nicht nur die Sauerstoffaufnahme gehemmt, sondern auch die Nahrungsaufnahme fällt besonders schwer. Beim Stillen docken die kleinen ständig ab, um Luft zu holen und erholsame Schlafphasen gibt es kaum noch. Taschentücher sind für kleine Kinder einfach keine Option, da sie sich nicht die Nase schnäutzen können. Was also tun, um die Atemwege frei zu bekommen?

Mit einem Nasensauger kann man die vom Nasensekret verstopften Atemwege befreien und das Kind kann wieder freier atmen und ruhiger schlafen. Bislang haben wir einen Handnasensauger von Avent benutzt, der eine weiche und flexible Spitze besitzt. Bei ihm drückt man das Gehäuse zusammen, führt die Spitze in die Nase ein und öffnet dann die Hand, so dass Luft ins Gehäuse des Saugers gesogen wird. Dadurch wird das Nasensekret angesaugt und sammelt sich im Behälter. Nach dem Gebrauch reinigt man den Sauger von Hand. Diese Methode ist leider nicht sehr effektiv und es erfordert einiges an Übung, bis man eine gute Technik zum Absaugen gefunden hat. Außerdem dauert es sehr lange, da man den Sauger immer wieder in die Nase einführen muss. Man kann sich vorstellen, dass das sehr unangenehm für das Baby ist, wenn man lange an dessen Nase rumfummelt.


Nun haben wir den nosiboo Nasensauger kennengelernt und nutzen ihn momentan regelmäßig, da Samuel immer wieder leicht verschnupft ist. Überzeugt haben mich die positiven Kundenrezensionen (findet ihr hier) und das kindgerechte Design. Außerdem erhielt der elektronische Nasensauger den RedDot Award 2014 und erst kürzlich den German Design Award 2016.


Auch wenn das schon einige Punkte sind, die für den nosiboo sprechen, möchte ich nu von unseren persönlichen Erfahrungen mit dem nosiboo Nasensauger erzählen. 





Wie funktioniert der nosiboo eigentlich genau?

Der nosiboo Nasensauger funktioniert elektronisch. Es gibt einen Netzstecker, mit dem das Gerät betrieben wird. Außerdem bringt man einen Schlauch an, der das Gerät mit dem Colibrikopf verbindet. Mit dem Saugteil, welches in die Nase eingeführt wird, lässt sich das Nasensekret schnell und effektiv, aber vor allem einfach, entfernen; das Sekret wird dabei direkt im Saugteil aufgefangen. Die Saugkraft ist über einen Drehregler übrigens einstellbar - vom Säuglings- bis zum Kleinkindalter.
Das kindgerechte Design des nosiboo soll den Kindern außerdem die Angst vor dem Absaugprozess nehmen. Erhältlich ist der nosiboo aktuell in blau, grün oder rosa. 
Das Colibriteil ist einzeln bestellbar (13,50 €), das ganze Gerät kostet 135 €.




















Unsere persönliche Erfahrung mit dem nosiboo Nasensauger



Genutzt haben wir den nosiboo das erste Mal als Samuel schon acht Monate alt war - vorher besaßen wir ein solches Gerät leider nicht. Zunächst war Samuel sehr angetan von den tollen Farben und inspizierte das Gerät genau. Als ich es dann einschaltete, blieb er ganz ruhig, obwohl es ein ihm unbekanntes Geräusch machte. Obwohl, ein bisschen hört es sich an wie ein Staubsauger, nur eben viel leiser.
Als ich den Colibriaufsatz dann zu seiner Nase führte, fand er den nosiboo leider nicht mehr so lustig und wehrte sich heftig. Er mag es einfach gar nicht, wenn man an seine Nase geht. Wir (mein Mann hielt ihn auf dem Schoß) redeten Samuel also beruhigend zu und Niklas hielt seine Hände ein wenig fest, so dass Samuel nicht gegen den Aufsatz schlagen konnte (ich hatte Angst, er würde es sich aus Versehen in die Nase rammen und dadurch die Nasenscheidewand womöglich beschädigen).

Nach dem erfolgreichen Einführen, das sich übrigens gruseliger anhört als es ist - das Saugteil wird nur ca. 2 Millimeter eingeführt - saugte der nosiboo das Nasensekret super gut und vor allem schnell ab (durch den durchsichtige Aufsatz kann man genau sehen, ob es funktioniert und man das Saugteil im richtigen Winkel hält). Er ist super einfach zu bedienen und hat eine angenehme Lautstärke (er ist bei keiner Einstellung so laut, als dass man Angst haben müsste). Mit dem Drehknopf kann man ganz einfach und schnell die Saugkraft anpassen und durch den abnehmbaren Aufsatz ist auch die Reinigung des Geräts schnell und einfach.


Das Gerät kostet 135€ - wie ich finde ein stolzer Preis. Durch die lange Nutzungsdauer, relativiert er sich ein wenig und sofern das Kind das Absaugen mit dem nosiboo zulässt, ist das Gerät absolut empfehlenswert, weil es leicht zu bedienen ist und schnell und effizient das Nasensekret absaugt.

Leider weiß man erst nach der Anschaffung, wie das Kind auf den nosiboo reagiert. Samuel mag ihn leider nicht besonders, vielleicht wird sich das nach einer häufigeren Nutzung ändern.





Übrigens gibt es auch ein Colibrisaugteil, das man super gut auf Reisen mitnehmen kann. Es wird in einer handlichen Box geliefert und mit dem Mund betrieben.


xx Jasmin



Dieser Beitrag ist unterstützt von nosiboo. Vielen Dank.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Testbericht: KDs von KrawalliDesign

Wir sind richtig begeisterte Trageeltern. Mittlerweile haben wir bei uns zu hause eine Auswahl an Tragehilfen, die wir auch gerne noch erweitern wollen.
Aber anfangs fiel uns die Auswahl für die Kleidung unseres Babys im Tragetuch oder auch in der Ergobaby eher schwer. Bei milden Temperaturen genügte es, einfach Body, Pullover und Hose mit kleinen Söckchen anzuziehen, denn je nach Bindetechnik wärmen ja neben der Körperwärme von Mama noch drei weitere Stoffbahnen bzw die Trage das Baby. Sobald es jedoch etwas kälter wurde, rätselten wir oft lange und standen ratlos vor der Kommode. Was bloß dem Kind anziehen? Und vor allem: Wie stellen wir es an, dass die Socken nicht verloren gehen?

Durch Instagram bekam ich die Möglichkeit, einen Prototyp von extra entworfenen Stulpen, den KDs, von der Firma KrawalliDesign zu testen. Dieses Angebot habe ich gerne angenommen und möchte heute ein wenig von unseren Erfahrungen mit den Stulpen berichten. 




Als ich die KDs zugeschickt bekam, fand ich vor allem das Design sehr ansprechend. Sie sind eine Mischung aus Stulpen und Füßlingen, so dass kein Teil des Fußes oder Beines frei ist. Innen ist eine Art Teddyfell eingenäht, wodurch die Füße warm bleiben sollen. Am oberen Ende der KDs befindet sich ein breites Bündchen, damit sie nicht von Bein/Fuß rutschen. Ein besonderes Highlight ist für mich die Oberseite des Fußteils, der aus einem kindgerechten Stoff besteht und die KDs zu einem echten Hingucker macht. Wir wurden beim Testen mehrmals angesprochen, woher wir die schönen Stücke haben.

Überzeugt hat mich neben dem Design auch die gute Verarbeitung. Die Nähte sind allesamt schön und ordentlich vernäht. Eben so, wie man es von Famile Krawalli nicht anders kennt. Sie haben neben Shirts, Bodys, Pullovern, Leggings auch tolle Aufräumsäcke im Sortiment!

Getestet haben wir die KDs bei kaltem Winterwetter. Unser Baby hatte eine Strumpfhose, eine Leggings und darüber die KDs an. Natürlich auch einen Body, einen Pullover und eine Jacke, sowie eine Mütze. Nach einem ausgiebigen Spaziergang erfolgte zu Hause der Test: sind die Füßchen und Beinchen warm geblieben? Nun, beides war nicht kalt, aber auch nicht richtig warm. Ich würde sagen, beides war leicht kühl aber nicht so, dass Samuel gefroren hätte. Sicherlich könnte man an dieser Stelle noch etwas verbessern. Vielleicht eine Wärmeisolierung aus einem anderen Stoff oder eine doppelte Schicht Teddyfell?



Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass wir die KDs zwei Mal verloren (und zum Glück wiedergefunden!) haben. Die Bündchen waren also nicht rutschfest genug. Vielleicht könnte man eine Art Gummiband einnähen, damit sie rutschfester sind, oder eventuell auch eine Schnur zum Binden.

Generell finde ich die Idee solcher Stulpen mit integriertem Füßling super, da man zum Beispiel beim shoppen in der Stadt von Kaufhaus zu Kaufhaus geht und nicht jedes Mal vor Verlassen und Betreten des nächsten Gebäudes dem Baby vorher einen Overall an- bzw. ausziehen möchte. Die Overalls sind ziemlich gefährlich, wenn man sie anlässt. Babys können mit Temperaturschwankungen nicht so gut umgehen und dann schnell überhitzen, was zum plötzlichen Kindstod führen kann - aber ohne warmen Overall würden die Füße vielleicht frieren. 
Die KDs sind diesbezüglich eine super Alternative, da man sie ganz bequem an- und ausziehen kann, auch während das Baby im Tuch/ in der Trage ist.

Wir bedanken uns bei KrawalliDesign für das Bereitstellen der KDs und haben sie gerne auf Herz und Nieren getestet.


Alles Liebe,
eure Jasmin




Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit KrawalliDesign.